03. November 2022

Fragezeit: 2. Bauabschnitt in der Bahnstadt

Es geht um den 2. Bauabschnitt in der Bahnstadt, wo leider die Aufenthaltsqualität noch immer hinter dem Anspruch zurückbleibt. Unglücklicherweise sind die Bewohner*innen auch nicht über die Zeitabläufe informiert, was für Unmut sorgt. Deshalb meine Fragen:

Fragezeit: 2. Bauabschnitt in der Bahnstadt

Es geht um den 2. Bauabschnitt in der Bahnstadt, wo leider die Aufenthaltsqualität noch immer hinter dem Anspruch zurückbleibt. Unglücklicherweise sind die Bewohner*innen auch nicht über die Zeitabläufe informiert, was für Unmut sorgt. Deshalb meine Fragen:

Inhalt dieses Beitrags

1. Wann ist mit der Fertigstellung der Freiräume Spitzes Eck, Eppelheimer Terrasse und Morataplatz zu rechnen?

Angesichts der sich verstetigenden Klimaveränderungen gibt es Überlegungen, die bisherige Gestaltungvorstellungen dieser Flächen zu überdenken. Sobald es hierzu konkretere Ansätze gibt, wird die Verwaltung informieren. Gegebenenfalls kommen Zwischennutzungen in Frage, sofern diese mit überschaubarem Mitteleinsatz (Personal und Finanzen) darstellbar sind.

Ein Umsetzungszeitpunkt von Eppelheimer Terrasse und Morataplatz ist im Zusammenhang mit der Bautätigkeit im westlichen Teil der Bahnstadt zu sehen.

2. Können in der Zwischenzeit diese Flächen aufgewertet und zwischengenutzt werden?

Siehe Frage 1

3. Wann wird die Stampfbetonmauer und Promenade im 2. Bauabschnitt fertiggestellt?

Im Nachgang zur baulichen Realisierung des Baufeldes ED5 wird auch die Promenade fertigstellt werden.

4. Ist die Petition von 423 Bahnstädter*innen zu den nicht realisierten Wasserbecken bei Ihnen angekommen? Können die Forderungen umgesetzt werden? Wenn nein, wieso nicht?

Die Petition wurde mit Schreiben vom 10.06.2022 von Seiten des Oberbürgermeisters beantwortet. Sämtliche Wasserbecken sind Teil des Regenwasserbewirtschaftungskonzeptes der Bahnstadt und so angelegt, dass größere Regenmengen von den Dachflächen der auf beiden Seiten des Langer Anger angrenzenden Wohnquartiere aufgenommen werden können. Unter anderen ist der Boden der Becken auf starke Wasserdurchlässigkeit ausgerichtet. Bei Starkregen ist mit temporärem Einstau zu rechnen. Zudem berücksichtigt die Profilierung der Becken die bereits sehr steilen Böschungen. Daher können aus Gründen der Verkehrssicherheit die Flächen ohne tiefer gehende Bearbeitung nicht zugängig gemacht werden; es bedarf der Sicherung durch Bauzäune.

5. Wann sollen die Wasserbecken im 2. Bauabschnitt fertiggestellt werden?

Aufbauend auf die Erkenntnisse durch den Umbau der Becken im 1. Baubauabschnitt beginnen in Kürze die Planungen auch für den westlichen Teil. Sobald dazu ein Bauzeitenplan vorliegt, wird dies umgehend kommuniziert.

6. Wieso können die Bauzäune nicht entfernt und die Flächen temporär genutzt werden?

Siehe Frage 4

Mein Fazit: Auch hier bleibt die Fragezeit leider hinter den Möglichkeiten zurück. Ich hätte mir gehofft, dass die Verwaltung die Fragen so beantwortet, dass sie auch für die Bürger:innen einen Informationsgehalt bieten. So bleibt alles weiterhin ungewiss und unkonkret, als ob das Geheimnisse wären. Es ist auch unverständlich wieso es da nicht etwas mehr Motivation und Eigeninitative gibt, sowohl den 2. Bauabschnitt attraktiv zu gestaltet, wie auch eine ordentliche Informationspolitik zu machen. Ich verstehe das leider nicht und versuche mehr Informationen zu bekommen.

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