27. September 2023

Neuigkeiten zum 2. Bauabschnitt

Die Stadt möchte die Bahnstadt mithilfe von Stadtbegrünung und Wasserbecken etwas ansehlicher gestalten.
27. September 2023

Neuigkeiten zum 2. Bauabschnitt

Die Stadt möchte die Bahnstadt mithilfe von Stadtbegrünung und Wasserbecken etwas ansehlicher gestalten.

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Was ist in der Bahnstadt geplant?

Bäume in der Bahnstadt

Die Stadt will die Nordseite der Wasserbecken am Langen Anger im westlichen Teil vorziehen und die Baum- und Unterpflanzungen ab Ende Oktober 2023 durchzuführen, damit wenigstens eine Seite fertig ist. Die Südseite kann dann aber tatsächlich erst nach Abschluss der Bauarbeiten an den Wasserbecken erfolgen (vermutlich ab Ende 2025).

Folgende Seitenstraßen des langen Anger sind außerdem ab Mitte Oktober 2023 zur Bepflanzung vorgesehen:

–          Kosselstraße

–          Nightingalestraße

–          Einsteinstraße

–          Goeppert-Meyer-Straße

–          Bautzenstraße

 

Außerdem die folgenden Bahnstadt-Straßen ab März 2024:

–          Robert-Koch-Straße (Teilbereich Nord)

–          Darwinstraße (Teilbereich West)

–          Newtonstraße (nur kurzer Abschnitt)

–          Czernyring, (Teilbereich West)

 

Freiraumgestaltung Spitzes Eck

Derzeit laufen die Erdarbeiten auf Hochtouren. Es wird in den Bereichen der zukünftigen Baumstandorte der (mit Zement!) stabilisierte Boden abgebrochen (mit Kugelkopffräse), auf Bodenmieten zwischengelagert, beprobt und abgefahren. Außerdem werden in den Vertiefungen Durchbrüche in versickerungsfähige Bodenschichten hergestellt. Danach wird dort zu liefernder Boden eingebaut und an den einzelnen Baumstandorten jeweils 16 cbm spezielles Baumsubstrat vorgesehen. Im Moment sind die vegetationstechnischen Arbeiten ausgeschrieben. Submission ist 04.10.2023. Die Auftragserteilung soll zeitnah ablaufen, sodass der Beginn der Arbeiten noch im Oktober erfolgen kann. Weitere Maßnahmen sind nach Bodenlieferung und Modellierung als Hügellandschaft, Einbau von einzelnen Robinienstämme am Böschungsfuß und Herstellung von Mäuerchen aus Sandsteinquader zum Abfangen der Böschung bzw. als Sitzangebot, eine Ansaat mit heimischen Wiesenkräutern aus autochthonem Material, sowie die Pflanzung von  30 Bäumen unterschiedlicher heimischer Arten (Eßkastanie, Kiefer, Vogelkirsche, Birken, Zitterpappel, Holzapfel etc.) und Pflanzung heimischer Sträucher in Gruppen. In der Maßnahmen sind außerdem Leitungsverlegungen und 3 Wasserzapfstellen für die spätere Pflege der Vegetation berücksichtigt. Die Gehölzpflanzungen sollen noch vor Weihnachten erfolgen. Die Wiesenansaat kann vermutlich erst im Frühjahr durchgeführt werden. Es ist davon auszugehen, dass bis zur Entwicklung eines ausreichenden Deckungsgrades die Wiese noch abgesperrt bleiben wird.

 

Wasserbecken und Fische

Fische:

Zur Schnakenbekämpfung wurden durch vor einigen Jahren  Moderlieschen (Fischart) in die Wasserbecken eingesetzt. Dies erfolgte auf Empfehlung der Kommunalen Aktionsgemeinschaft zur Bekämpfung der Schnakenplage. Die Moderlieschen fühlen sich sehr wohl und haben sich stark vermehrt. Die Stadt fischt gelegentlich einige ab und verteilt sie in andere Teiche im Stadtgebiet. Mittlerweile kann man außerdem viele weitere Fischarten in den Becken beobachten. Unter anderem sind dies Koi- und weitere Karpfen- und Barscharten sowie Rotfedern. Diese wurden durch Dritte in den Becken ausgesetzt. Auch diese entwickeln sich prächtig.

 

Wasserbecken:

Die Planungsarbeiten wurden im Juni vergeben und sind zwischenzeitlich begonnen worden. Im Vorfeld war ein formales Vergabeverfahren für öffentliche Aufträge oberhalb der EU-Schwellenwerte durchzuführen. Die Stadt rechnet mit einer reinen Planungszeit von ca. 1 Jahr und geht von einem Baubeginn im  4. Quartal 2024 aus, vermutliche Fertigstellung der Arbeiten im 4. Quartal 2025. Bei den Planungen orientiert man sich an dem Sanierungskonzept der Wasserbecken des 1. Bauabschnitts. Es soll aber soweit wie möglich das Gestaltungsprinzip aus dem 1. Bauabschnitt fortgeführt werden.

 

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