Wer bin ich? Was mache ich?
Ich bin Felix Grädler, 40 Jahre alt, gebürtiger Heidelberger und Vater von zwei Kindern. Als geschäftsführender Gesellschafter der halle02 in Heidelberg (Metropolregion Rhein-Neckar (2,4 Mio. Einwohner*innen) trage ich die Verantwortung für die Geschäftsführung und das Programm eines nachhaltigen Veranstaltungshauses mit jährlich rund 200.000 Gästen, über 100 Mitarbeiter*innen und etwa 450 Veranstaltungen. Darüber hinaus engagiere ich mich politisch als Stadtrat für Bündnis 90/Die Grünen in Heidelberg mit den Schwerpunkten Kultur- und Kreativwirtschaft, Finanzen (haushaltspolitischer Sprecher) und Digitalisierung. Zudem bin ich Mitbegründer verschiedener Netzwerke wie der „Eventkultur Rhein-Neckar“ und der „Bundesstiftung Livekultur“ und seit vielen Jahren im Vorstand der LiveKomm aktiv.
Warum engagierst Du dich ehrenamtlich in der LiveKomm und kandidierst für die nächste Amtszeit?
Mein ehrenamtliches Engagement in der LiveKomm resultiert aus meiner Überzeugung, dass Musikspielstätten und Festivals einen unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Kulturlandschaft darstellen. Sie sind Orte der Begegnung, der Kreativität und des kulturellen Austauschs, die es zu fördern und zu schützen gilt. In meiner bisherigen Arbeit im Vorstand der LiveKomm konnte ich mich besonders für das Thema Digitalisierung einsetzen, da ich davon überzeugt bin, dass diese Querschnittsaufgabe entscheidend für die Zukunftsfähigkeit unserer Branche ist. Durch mein Engagement möchte ich dazu beitragen, dass unsere Branche nicht nur überlebt, sondern sich auch weiterentwickelt und auf neue Herausforderungen wie den Klimawandel und die digitale Transformation vorbereitet.
Für die nächste Amtszeit kandidiere ich, weil ich meine bisherigen Initiativen fortführen und die politische Lobbyarbeit für die Interessen der Musikspielstätten weiter stärken möchte.
Als offizieller Vertreter der Clubkultur Baden-Württemberg möchte ich außerdem das drittgrößte Bundesland und seine Mitglieder*innen im Vorstand repräsentieren.
Wo willst Du dabei ganz persönlich Deine verbandspolitischen Schwerpunkte setzen?
Meine verbandspolitischen Schwerpunkte liegen in den Bereichen Nachhaltigkeit und Digitalisierung.
Ich möchte weiterhin federführend die AG Digitalisierung und das Netzwerk “Clubs 1000” begleiten und dort nachhaltige Konzepte für die Club- und Festivalbranche entwickeln, indem wir gemeinsam Best-Practice-Beispiele und innovative Pilotprojekte (wie z.b. Co-Pilot) entwickeln.
Mit dem Netzwerk der „Clubs 1000“ will ich neben der Unterstützung der kleineren Clubs in der Verbandsarbeit auch den den größeren Spielstätten eine Plattform geben, um gemeinsam ihre ihre Herausforderungen gezielt anzugehen.
Außerdem will ich die Livekomm dabei unterstützen, ein nachhaltig tragfähiges Finanzierungskonzept für die Verbandsarbeit weiterzuentwickeln.