15. Oktober 2019

Grüne stärken weiterhin Kultur!

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Der neue Dezernatszuschnitt, der am Dienstagnachmittag bekanntgegeben wurde, sieht für die Grünen unter anderem die Verantwortlichkeit für das Amt für Kultur und Kreativwirtschaft vor. Das bedeutet, dass die Zuständigkeit für von städtischer Seite unterstützte Kultur künftig im neu zusammengestellten Dezernat des Grünen Bürgermeisters Wolfgang Erichson liegt. Das Theater und Orchester Heidelberg ist seit September kein städtisches Amt mehr, sondern ein Eigenbetrieb, und deshalb nicht mehr im Dezernatsverteilungsplan aufgeführt.

Selbstverständlich haben wir Grünen nicht diktiert, welche Ämter welchem Bürgermeister zugeordnet werden sollen, wie die Rhein-Neckar-Zeitung am Samstag schrieb. Die Dezernatszuschnitte und deren Benennung liegen in der Zuständigkeit des Oberbürgermeisters; die Parteien konnten lediglich Wünsche äußern. Aufgrund der Verteilung der Ämter im Kultursektor und der Bezeichnung der Dezernate hatte der grüne Fraktionsvorsitzende Derek Cofie-Nunoo den Oberbürgermeister sogar ausdrücklich um Änderung und Aufnahme des Begriffs „Kultur“ in die Dezernatsbezeichnung gebeten. Der OB sah jedoch keine Notwendigkeit dafür und wollte darauf nicht eingehen.

Derek Cofie-Nunoo erklärt: „Wir freuen uns sehr darauf, mit allen Kulturschaffenden dieser Stadt das kreative Leben hier zu gestalten. Mit dem Amt für Kultur und Kreativwirtschaft im Dezernat IV unseres Bürgermeisters Wolfgang Erichson haben wir die Chance, das künstlerische Potenzial nicht nur zu fördern und zu pflegen, sondern auch dauerhaft in Heidelberg zu halten.“

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Kulturexpertin Dr. Luitgard Nipp-Stolzenburg ergänzt: „Uns Grünen ist Kultur, und zwar in allen Facetten, von Hoch- bis Straßenkultur, ein wichtiges Anliegen. Wir werden sowohl für die etablierten Institutionen als auch für Szeneneulinge ein offenes Ohr haben.“

Die Grünen werden den Oberbürgermeister noch einmal dazu auffordern, das Dezernat, in dem künftig das Kulturamt angesiedelt sein wird, auch entsprechend zu benennen. Entgegen der Berichterstattung der RNZ wird der Kulturbürgermeister aber selbstverständlich nicht abgeschafft – es handelt sich lediglich um eine Frage der Dezernatsbenennung.

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