Für uns als Grüne Fraktion ist klar:
Eine moderne Verwaltung muss digital souverän sein.
Abhängigkeit ist kein Naturgesetz
Seit vielen Jahren basiert die IT vieler Verwaltungen – auch in Heidelberg – stark auf Produkten weniger großer Konzerne, häufig aus den USA.
Das hat funktioniert. Aber es hat auch Folgen:
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wachsende Abhängigkeiten (Vendor Lock-in)
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eingeschränkter Gestaltungsspielraum
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offene Fragen bei Datenschutz und Datenhoheit
Gerade für staatliche Strukturen ist das kritisch.
Denn öffentliche Verwaltung muss dauerhaft kontrollierbar, transparent und unabhängig bleiben.
Andere zeigen: Es geht
Dass es auch anders geht, zeigen längst konkrete Beispiele:
Die Stadt München hat mit dem Projekt „LiMux“ bewiesen, dass Open-Source-Lösungen auch im großen Maßstab funktionieren können.
Und Dänemark verfolgt gezielt Strategien, um die Abhängigkeit von einzelnen Softwareanbietern zu reduzieren und stärker auf offene Standards zu setzen.
Auch auf Bundes- und Europaebene wird immer deutlicher:
Open Source und offene Standards werden zunehmend zum Leitbild moderner Verwaltung.
Unser Ansatz: Erst prüfen, dann entscheiden
Genau deshalb haben wir als Grüne Fraktion einen Antrag eingebracht:
Die Stadt soll künftig systematisch und ergebnisoffen Alternativen prüfen, bevor bestehende IT-Strukturen einfach fortgeschrieben werden.
Dabei geht es konkret um:
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die Prüfung von Open-Source-Lösungen und europäischen Anbietern
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die Bewertung alternativer Systemarchitekturen
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und eine kritische Analyse, ob alle bestehenden Lizenzen tatsächlich notwendig sind
Das ist kein radikaler Umbruch, sondern schlicht:
👉 gute, verantwortungsvolle Planung
Warum das wichtig ist
Digitale Entscheidungen wirken oft über viele Jahre.
Wer heute nicht prüft, legt sich langfristig fest.
Gerade deshalb ist es entscheidend, jetzt die richtigen Fragen zu stellen:
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Gibt es Alternativen?
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Welche Kosten entstehen langfristig?
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Wo können wir unabhängiger werden?
Ohne diese Fragen gibt es keine echte Wahlfreiheit.
Schritt für Schritt zur digitalen Unabhängigkeit
Uns ist bewusst:
Ein grundlegender Wandel passiert nicht über Nacht.
Aber genau deshalb braucht es einen klaren Anfang.
👉 Unser Antrag schafft diesen Anfang:
Er sorgt für Transparenz, eröffnet Handlungsspielräume und ermöglicht eine strategische Weiterentwicklung.
Denn digitale Souveränität bedeutet nicht, alles sofort anders zu machen.
Sie bedeutet, die eigenen Entscheidungen selbst treffen zu können.
Unser Ziel
Wir wollen eine Verwaltung, die:
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unabhängig entscheiden kann
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wirtschaftlich verantwortungsvoll handelt
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und ihre digitale Infrastruktur zukunftsfähig gestaltet
Das beginnt nicht mit einem Systemwechsel.
Es beginnt mit der Bereitschaft, Alternativen ernsthaft zu prüfen.
Unseren Antrag findet ihr hier.