05. Dezember 2019

„Nachtbürgermeister*in“ soll Heidelberger Nachtkultur aufwerten

Pressemitteilung vom 5.12.2019

„Nachtbürgermeister*in“ soll Heidelberger Nachtkultur aufwerten

Pressemitteilung vom 5.12.2019

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Die Förderung der Clubkultur und die Lärmbelastung der Anwohner*innen in der Altstadt waren Thema in der vergangenen Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses. Klar wurde dabei: Alle Gruppierungen sind um Lösungen bemüht, die Ansätze unterscheiden sich jedoch. Die grüne Fraktion fordert differenzierte Maßnahmen und hat konkrete Vorschläge.

Zur Förderung der Clubökonomie und zur Erhöhung des Stellenwerts der Nachtkultur fordern die Grünen die Einstellung einer*s Nachtbürgermeister*in nach Mannheimer Vorbild. „Die*der Nachtbürgermeister*in soll Nachtkultur strategisch und langfristig planen und mitgestalten, den Akteur*innen der Nachtkultur eine Stimme in die Politik hinein geben und alle relevanten Stakeholder miteinander vernetzen“, erklärt die grüne Stadträtin Marilena Geugjes. Dabei sei es besonders wichtig, dass ein gesamtstädtisches Konzept für Nacht- und Feierkultur in Heidelberg entwickelt werde, womit auch die Situation in der Altstadt entlastet werden könnte.

„Uns überzeugt die Idee nicht, die Rolle einer*s Nachtbürgermeister*in auf die Zuständigkeit für Altstadt und Lärm zu beschränken und damit zu einer*m Lärmkümmer*in zu reduzieren“, so der grüne Stadtrat Felix Grädler. Er betont: „Ein*e Nachtbürgermeister*in braucht proaktive Gestaltungskompetenzen, um die Nachtkultur in Heidelberg auf eine breitere, nachhaltigere und sozial verträglichere Basis zu stellen.“ Der grüne Antrag zur Einstellung einer*s Nachtbürgermeister*in wurde in den Kulturausschuss verwiesen und wird dort noch einmal diskutiert.

Unabhängig davon unterstützen die Grünen weiterhin die in der letzten Gemeinderatssitzung beschlossene „Awarenesskampagne“ für die Altstadt, die sich gezielt mit der dortigen Lärmproblematik beschäftigen soll. In ihrem Antrag forderten die Grünen, diese Kampagne an eine externe Agentur zu vergeben und so schnell wie möglich umzusetzen. Im Rahmen dieser Kampagne soll das Profil einer*s möglichen Lärmbeauftragten entwickelt und sinnvoll in die Kampagne eingepasst werden.

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