08. April 2019

Schulcampus mutig entwickeln

Der Vandalismus in der Pestalozzischule war nicht der erste Grund über das Schulareal zwischen Weststadt und Südstadt nachzudenken. Schon vor Jahren führte eine Begehung der IBA zu Überlegungen, ob man dieses eigentlich attraktive, aber etwas vernachlässigte Gelände zwischen Rohrbacher Straße und Römerstraße mit dem Haus der Jugend und den Schulen nicht anders und besser entwickeln könnte. Jetzt beschleunigt das Vandalismus-Problem die Überlegungen.

Schulcampus mutig entwickeln

Der Vandalismus in der Pestalozzischule war nicht der erste Grund über das Schulareal zwischen Weststadt und Südstadt nachzudenken. Schon vor Jahren führte eine Begehung der IBA zu Überlegungen, ob man dieses eigentlich attraktive, aber etwas vernachlässigte Gelände zwischen Rohrbacher Straße und Römerstraße mit dem Haus der Jugend und den Schulen nicht anders und besser entwickeln könnte. Jetzt beschleunigt das Vandalismus-Problem die Überlegungen.

Inhalt dieses Beitrags

Da gibt es die Willy-Hellpach-Schule (WHS), die kaum zu sanieren ist und über deren Neubau man nachdenken muss. Da steht das ehemalige Schul-Gebäude der Julius-Springer-Schule (JSS) zur Verfügung, die in die ehemalige amerikanische High-School umgezogen ist. Da gibt es den künftig größeren Raumbedarf der Pestalozzi-Schule, weil das Einzugsgebiet in der Südstadt wächst. Da gibt es die alte Hotelfachschule, für die eine sinnvolle Nutzung gefunden werden muss. Da gibt es Außenanlagen, die in anderer Form besser genutzt werden könnten. Und da werden Ideen gesucht, wie das Gelände so gestaltet werden kann, dass die Schulgebäude auch abends und am Wochenende sicher sind.

Die ersten Ideen brauchen Präzisierung und Unterstützung. Eine neue WHS kann energetisch auf hohem Niveau gebaut werden und architektonisch modernen pädagogischen Anforderungen den adäquaten Raum geben. Das Gebäude der JSS kann als Zwischenlösung für die WHS dienen, braucht dann aber neue Nutzung. Eine gemeinsame Mensa für die Schulen kann Synergieeffekte bringen und könnte abends als öffentliche Gastronomie das Gelände beleben und sicherer machen. Die Ansiedlung eines Wohnheims für Auszubildende oder Studierende kann dringenden Bedarf decken und ebenfalls zur Belebung beitragen. Und die Neugestaltung der Frei- und Grünflächen erhöht sicherlich die Attraktivität und die öffentliche Nutzung zwischen den Stadtteilen. Und wenn dann noch die gemeinsame Mensa auf regionale und biologisch erzeugte Lebensmittel setzt, gewinnt Heidelberg einen Schulcampus der Extraklasse. Dazu gewinnen die angrenzenden Stadtteile attraktive Frei- und Grünflächen und evtl. ein angenehmes Lokal im Grünen, Studierende und/oder Auszubildende finden Wohnraum und die Nutzungsmischung insgesamt sorgt für mehr Belebung und Sicherheit auf dem gesamten Campus. Die Planung braucht jetzt Weitsicht und Mut.

Wir als Spitzenkandidatin und Spitzenkandidat von Bündnis 90/Die Grünen werden uns dafür einsetzen, dass dieser Schulcampus ein Schmuckstück wird – in jeder Hinsicht.

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