• Felix Grädler

Grüne Fraktion beantragt kommunale Förderung des Semestertickets

Pressemitteilung der Grünen Gemeinderatsfraktion Heidelberg vom 03.05.2019 //

Der fünfjährige Vertrag zwischen der VRN und der Verfassten Studierendenschaft Heidelberg läuft aus. Daher muss zum Wintersemester 2019/20 ein neuer Vertrag in Kraft treten, welcher nun zur Urabstimmung unter den Studierenden steht. Die Grüne Fraktion hat einen Antrag gestellt, dass die Stadt Heidelberg das Ticket subventioniert.

Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und verkehrspolitische Sprecher, Christoph Rothfuß, erklärt: „Vom 7. bis zum 9. Mai stimmen die Studierenden über die Fortführung des Semestertickets zu den vom VRN angebotenen Konditionen ab. Eine Ablehnung wäre ein verkehrs- und wohnungspolitisches Desaster. Um die Studierenden durch gute Konditionen vom Ticket zu überzeugen, haben wir beantragt, dass die Unterstützung für das Semesterticket mit Beginn des neuen Vertrags zwischen VRN und Studierendenschaft fortgesetzt und ausgebaut wird.“

Das Semestertickt soll sich von derzeit 170,-€ pro Semester jedes Jahr um 5,-€ verteuern. Der Grüne Antrag beinhaltet, dass die Stadt von diesen jährlichen Erhöhungen weiterhin 0,50€ übernimmt. Dadurch steigt der städtische Zuschuss zum Semesterticket innerhalb der nächsten fünf Jahre von derzeit 2,50€ auf 5,-€. Der Verkauf wird sowohl über den Online-Ticket-Shop der RNV GmbH als auch der Deutschen Bahn ermöglicht.

Stadträtin Dr. Luitgard Nipp-Stolzenburg, in der Grünen Fraktion zuständig für die Förderung des Hochschulstandortes Heidelberg, macht deutlich: „Alle Studierenden sind zur Bewältigung ihres Alltags auf Mobilität angewiesen. Hierfür sollte vor allem denjenigen, die nicht in Heidelberg wohnen können, die Nutzung nachhaltiger Mobilitätsformen möglich sein. Mit den Erhöhungen zum Wintersemester dieses Jahres übersteigen die Kosten des Semestertickets erstmals die Kosten von 200€ je Semester und damit eine Grenze der Finanzierbarkeit für viele Studierende. Daher sollte gerade an diesem Punkt die kommunale Förderung nicht abgesetzt werden.“

Die Förderung gilt für die Studierenden der Universität Heidelberg, der Pädagogischen Hochschule, der SRH Hochschule Heidelberg, der Schiller International University und der internationalen Berufsakademie der F+U Unternehmensgruppe Heidelberg.


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