• Felix Grädler

Mein Artikel im Kerchemer Wind

Liebe Kirchheimer*innen, auch in diesem Monat kann ich Ihnen aus dem Gemeinderat wieder einige für Kirchheim relevante Entscheidungen berichten. Die grüne Fraktion hat sich im Gemeinderat für eine schnellere Umsetzung wichtiger Bauprojekte eingesetzt. Mir war dabei vor allem die Erweiterung des Turnzentrums Süd ein Anliegen. Dieses Vorhaben wird seit mindestens 2012 in den Gremien behandelt und es wurde seither mehrmals verschoben. Wir waren vor Corona kurz vor der Vorbereitung der Bodenplatte, die Pläne sind komplett fertig und es könnte sofort mit dem Bau begonnen werden. Gut, dass es dafür eine Mehrheit im Gemeinderats gab. Des Weiteren hat der Gemeinderat auf unseren Antrag hin beschlossen, dass die Kita in der Hardtstraße nicht gekippt wird und ebenfalls auf der Projektliste bleibt. Auch zum Wohnsportpark am Kirchheimer Weg kann ich Ihnen Positives berichten. Die Stadtverwaltung hat eine Analyse der Flächen am Kirchheimer Weg zwischen dem Heidelberg Innovation Park und dem Bebauungsrand von Kirchheim vorgestellt. Diese Analyse bietet eine Basis für die Entwicklung des Geländes. Ich bin der Meinung, dass hier noch die verschiedenen Belange, von Klimaschutz über Wohnformen, verkehrliche Strukturen und die nachbarschaftlichen Beziehungen diskutiert werden müssen. Das großflächige Areal wird sich durch die Entwicklung stark verändern, da sollten die Bürger*innen ihre Vorstellungen und Wünsche in den Prozess einfließen lassen können. Wir haben deshalb beantragt, dass es hierzu auch eine Bürgerbeteiligung geben soll. Ich freue mich, dass die Mehrheit des Gemeinderates dies auch so sieht und unserem Antrag gefolgt ist. Nun noch einige Details zu gesamtstädtischen Beschlüssen, die aber auch für Kirchheim von Bedeutung sind. Durch die aktuelle Haushaltssperre aufgrund der Corona-Auswirkungen könnten nicht einmal grundlegende Vorbereitungs- und Planungsaufgaben für die Umsetzung des Klimaschutzaktionsplans angegangen werden. Da ein neuer Doppelhaushalt frühestens im Sommer 2021 verabschiedet wird, würde das faktisch ein volles Jahr Stillstand in diesem Bereich des Klimaschutzes bedeuten. Dabei steht fest: Der Klimawandel wartet nicht, der Handlungsdruck nimmt weiterhin zu. Eine Bewältigung der Corona-Pandemie ohne gleichzeitige Bekämpfung des Klimawandels ist nicht zeitgemäß. Aus diesem Grund haben wir die Bereitstellung von finanziellen Mitteln zur Umsetzung des Klimaschutzaktionsplans beantragt. Nach längerer Diskussion im Gemeinderat wurde nun beschlossen, dass dem Umweltamt für die Umsetzung des Klimaschutzaktionsplans 173.000 Euro zur Verfügung gestellt werden. Im weiteren Bereich des Klimawandels sind auch Trinkwasserbrunnen anzusiedeln. Diese Brunnen werden aufgrund der heißer werdenden Sommer und auch aufgrund des zunehmenden Umweltbewusstseins der Bürger*innen, die kein verpacktes Wasser mehr kaufen wollen, immer wichtiger. Bereits 2018 hatten die Grünen beantragt, dass die Stadtverwaltung prüfen soll, wo man Anschlüsse für fest installierte Trinkwasserbrunnen in Arealen mitplanen kann, deren Infrastruktur erneuert oder neu installiert wird. Dabei sollten die Zuleitungen vorzugsweise an stark frequentierten Orten, wie Spiel- und Sportplätze oder Parks, geplant werden. Nun hat die Verwaltung eine Standortprüfung im Stadtgebiet durchgeführt und neun Standorte bestimmt, wo ein Trinkwasserbrunnen bei der Planung miteinbezogen werden könnte. Weitere 24 Standort könnten später nach und nach aufgebaut werden. Für jeden Stadtteil gibt es mindestens einen Standortvorschlag, für Kirchheim sogar zwei, nämlich im Technologiepark Patton (hip) und am Odenwaldplatz. Was halten Sie von diesen Vorschlägen? Haben Sie weitere Ideen?  Schreiben Sie mir gerne. Und schreiben Sie mir, an welcher Ampel in Kirchheim Sie gerne die Möglichkeit eines grünen Pfeils für Radfahrer*innen hätten. Denn bald gibt es auch in Heidelberg das Verkehrsschild „Grüner Pfeil für den Radverkehr”. Die Grüne-Fraktion hatte in einem Antrag die Verwaltung aufgefordert, eine Liste über die mit Ampeln ausgestatteten Kreuzungen, an denen der Grünpfeil für Radfahrer*innen möglich sein könnte, zu erstellen. Die Stadtverwaltung kann sich den Einsatz an mehreren Stellen im Stadtgebiet vorstellen. Ende des Jahres sollen dem Gemeinderat konkrete Vorschläge unterbreitet werden. Diese Beschilderung erlaubt Radfahrer*innen auch bei Rotlicht das Rechtsabbiegen, unter der Voraussetzung, dass den bei Grün kreuzenden Fußgänger*innen Vorrang gewährt wird. Für die Radfahrer*innen hat der Pfeil zwei Vorteile. Zum einen müssen sie nicht auf die Weiterfahrt warten, zum anderen müssen sie nicht gleichzeitig mit den Pkws und Lkws abbiegen, was ihre Sicherheit erhöht. Dies führt zu einer weiteren Erhöhung der Attraktivität der Fahrradnutzung und leistet somit einen Beitrag zur Verkehrswende. Leider musste unsere Spielplatztour vorerst entfallen. Wenn Sie Feedback zu den Spielmöglichkeiten oder konkrete Verbesserungsvorschläge haben, lassen Sie es mich gerne wissen! Sie erreichen mich über graedler@gruene-heidelberg.de oder meine Webseitewww.felixgraedler.de Ich bin gespannt auf Ihre Rückmeldungen. Bleiben Sie gesund!

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