• Felix Grädler

Sport, Kultur & Freizeit

“Sowohl die Kultur, als auch der Sport brauchen Frei-Räume, um sich auszuprobieren und um Neues zu wagen. Nur dadurch entwickelt sich eine Gesellschaft weiter und nimmt andere mit. Gerade temporäre Zwischennutzungen können hierfür entscheidende Orte sein.”


Heidelbergs großartiges Kulturleben wollen wir erhalten und fördern. Wir wollen Einrichtungen unterstützen, die bisher zu wenig berücksichtigt wurden, und uns besonders um junge Künstler*innen kümmern. Diese brauchen nicht nur Geld, sondern vor allem erschwingliche Räume. Uns ist wichtig, dass alle Menschen Zugang zu Kunst und Kultur haben – unabhängig von Alter, Einkommen und kulturellen Vorlieben.

Hip Hop Museum

Räume für junge Kultur

Heidelberg ist die jüngste Stadt des Landes und Wohnort für über 39 000 Studierende. Dennoch finden viele junge, innovative Ideen ihren Weg nur sehr langsam in die Stadt. Club-, Nacht- und Gegenwartskultur sind in Heidelberg noch kein Standortfaktor. Das wollen wir ändern. Gerade junge Menschen (aber nicht nur die) brauchen öffentlichen Raum, um sich zu treffen und zu vernetzen. Vielfach verfügen sie nicht über Wohnraum in ausreichender Größe und auch nicht über Budget, um ihr Sozial-, Kultur-, und Netzwerk- leben in der Gastronomie stattfinden zu lassen. Es geht hier sowohl um Clubkultur, politische Vernetzungstreffen, Pop Up Galerien, Atelierräume, offene Werkstätten als auch darum neue Ideen zu entwickeln. Es fehlt an Raum und an Möglichkeiten für kreative Zwischennutzungen. Bürokratische Hürden werden oft so hoch gebaut, dass neue Ideen nicht ausprobiert werden können, sondern im Keim erstickt werden.

Wir wollen deshalb, dass die Stadt in jedem Stadtteil mindestens 100cm² je Bewohner*in zur Verfügung stellt für die Realisierung von neuen (Kultur-)Konzepten.

Dafür soll die Stadt Heidelberg in jedem Stadtteil Räume erwerben, anmieten bzw. zu Verfügung stellen, die dann jeweils 3-5 Jahre für 5€ pro qm an verschiedene Projekte vergeben werden. Über die Vergabe entscheidet ein Gremium aus Expert*innen mit dem Jugendgemeinderat und dem Kulturausschuss.

Webseite von Felix Grädler

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