meine Themen, meine Meinung

Digitale Bildung

Warum sollten Schulen digitalisiert werden, können die später dann überhaupt noch selbst schreiben?


Wie alle Bereiche der Gesellschaft unterliegt auch die schulische Bildung einem stetigen Wandel. Eine Aufgabe von Schule ist es, die Schüler*Innen bestmöglichst auf die gesellschaftlichen - und beruflichen Herausforderungen vorzubereiten. Um dies zu gewährleisten, ist digitale Bildung unabdingbar. Den Schüler*innen muss ein selbstbestimmter und verantwortungsvoller Umgang mit digitalen Medien vermittelt werden. Dafür müssen die Schulen nicht nur gut instand gehalten werden, sondern auch digital gut ausgestattet werden. Dazu zählt eine schnelle Anbindung aller Schulen ans Glasfasernetz, digitale Präsentationstechnik in Klassen-und Fachräumen und eine passende technische Ausstattung der Lehrenden und Lernenden. Heidelberg als Digitale Stadt soll in diesem Bereich landesweit zum Vorreiter werden. Dafür wollen wir gemeinsam mit dem Land einen Modellversuch initiieren, indem Medienberater*innen an den Schulen eingesetzt werden, die Lehrende und Lernende im Umgang mit digitaler Technik unterstützen sollen.




Brauchen die Schulen wirklich alle einen Breitbandanschluss? Reicht nicht ISDN?


Die heutige Jugend wächst digitalisiert auf. Laut der aktuellen Shell-Jugendstudie des Jahres 2019 ist das Internet nicht nur für Informationen allgemeiner Art, sondern auch für politische Themen die Informationsquelle Nummer Eins. Auch für die Lehrenden ist das Internet zur wichtigsten Kommunikations- und Informationsplattform geworden. Ein schnelles und flächendeckendes Internet an Schulen ist daher Grundvoraussetzung für ein produktives und fortschrittliches Arbeiten an Schulen geworden. Wenn wir nicht wollen, dass sich die Bildungsgerechtigkeit weiter verschlechtert, oder ganze Schulen und Regionen abgehängt werden, muss der Breitbandausbau für die Kommunen Priorität Nr. 1 sein.




Braucht wirklich jeder Schüler ein Tablet? Es gibt doch einen Computerraum?


Computerräume sind out! Digitale Bildung eröffnet Chancen, dass das Lernen orts- und manchmal auch zeitunabhängig gestaltet werden kann. Schulen müssen so mit digitalen Endgeräten ausgestattet sein, dass diese Chancen ergriffen werden können, und so das eigentliche Potential von digitaler Bildung genutzt werden kann.




Brauchen wir Medienberater an Schulen? Das können doch die Lehrer machen?


Schuldystopie des Jahres 2025: Durch Digitalpakt & Co. sitzen 30 Schüler*innen mit einem Tablet vor einer Lehrkraft, die verzweifelt versucht, ihren Unterrichtsaufschrieb auf dem jede 3minuten ausgehenden Overheadprojektor zu schreiben, während im Hintergrund das nagelneue Whiteboard die frisch verputzte Wand ziert. Damit das nicht passiert, und die Ressourcen, welche bereit stehen oder in Zukunft bereit gestellt werden richtig genutzt werden können, brauchen die Lehrer*innen Unterstützung in Form von Medienberater*innen, die Ihnen technisch und methodisch zur Seite stehen, damit sie sich auf ihr Kerngeschäft des pädagogischen Begleiters und Wissensvermittlers konzentrieren können.




Was sind die Grundlagen der digitalen Bildung?


Schulen sind zentrale Orte der Bildung und Erziehung und deshalb müssen die jungen Menschen hier die Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, um sich reflektiert und auf einer gesicherten Informationsbasis in der Lebens- und Arbeitswelt von heute und morgen bewegen zu können. Auf dem Weg in die digitale Zukunft gilt in Baden-Württemberg für den Schulbereich der eindeutige Grundsatz: Die Technik muss der Pädagogik folgen. Nur mit einem guten pädagogischen Konzept und entsprechend qualifizierten Lehrkräften kann die digitale Technik ihr Potenzial im Unterricht voll entfalten. Gleichzeitig bieten aktuelle digitale Technologien zahlreiche neue pädagogische Chancen und Ansatzmöglichkeiten, um Schulunterricht wirksamer zu gestalten, zu bereichern, individualisierte Lernprozesse zu erleichtern oder auch junge Menschen mit Behinderung im Lernen zu unterstützen. Die Schulen sollen digitale Technologien und Medien nutzen, um das Lernen der Schülerinnen und Schüler zu unterstützen und den Unterricht wirksamer, anschaulicher, vielfältiger und individueller zu gestalten. Sie sollen eine dem Bildungsziel angemessene Medienbildung und informatische Bildung auf dem jeweils aktuellen Stand der pädagogischen und fachwissenschaftlichen Erkenntnisse vermitteln. Lehrkräfte sollen über die notwendigen Kompetenzen verfügen, die schulisch abgestimmten Konzepte der Medienbildung umzusetzen und weiterzuentwickeln. Ein aufeinander abgestimmtes Angebot aller beteiligten Institutionen im Schul- und Unterrichtsentwicklungs- sowie im Medienbereich soll die Schulen dabei unterstützen. Digitale Medien sollen von den Schulen rechtssicher und mit möglichst geringem technischem Aufwand pädagogisch sinnvoll im Unterricht eingesetzt werden. Die Herausforderungen vor allem bei der Schnittstelle zwischen Land und Kommune wollen wir proaktiv lösen indem wir Medienberater an den Schulen stellen und den Breitbandausbau massiv fördern.




Du hast noch weitere Fragen zum Thema Bildung und Digitalisierung?


Hau raus, schick mir deine Fragen!





Kultur

Klassik oder Clubkultur? Wofür schlägt dein Herz?





Brauchen wir wirklich mehr Räume für Kultur?


Schon seit über 20 Jahren fordert der Heidelberger Gemeinderat Räume für junge Kultur. Und bis heute wurde das Thema immer wieder vertagt. Endlich müssen Worten Taten folgen. Selbstverwaltete Räume für junge Menschen bieten ein enorm hohes Potenzial. Je nach Kontext und Situation vor Ort spielen erwachsene Sozialarbeiter*innen in solchen Räumlichkeiten entweder keine oder nur eine begleitende Rolle. Wo die Reise hingeht, bestimmen die jungen Betreiber*innen selbst. Jugendlichen wird so nicht nur die Möglichkeit geboten, konkret über eigene Belange zu bestimmen. Sie lernen auch die schönen wie anstrengenden Seiten des demokratischen Miteinanders kennen. Wenn junge Erwachsene einen selbstverwalteten Jugendclub gründen wollen, stehen vielen die Haare zu Berge und fragen sich, wie fähig und zuverlässig die jungen Menschen sind. Dann wird angenommen, dass es zu Konflikten um Lautstärke und Sauberkeit oder mit Anwohner*innen und Ordnungsbehörden kommen wird. Und oft wird ihnen unterstellt, nur einen Platz zum Rumhängen zu suchen. Häufig führen diese Befürchtungen dazu, dass das Engagement der Jugendlichen nicht ernst genommen, nicht unterstützt oder gar aktiv behindert wird. Hier sollte ein Umdenken stattfinden. Beratung statt Betreuung, Begleitung statt Leitung!




Wie sieht für dich zeitgemäße Kulturförderung aus?


In Heidelberg ist ein Großteil an Kulturfördermitteln institutionell gebunden. Es besteht zu wenig Spielraum, um mit einer angemessenen Förderpolitik auf aktuelle künstlerische Entwicklungen in der Heidelberger Kulturlandschaft zu reagieren.
Zuwendungen sind seit Jahren zementiert, es findet keine Evaluierung statt. Gleichzeitig sind die wenigen flexiblen Projektfördertöpfe überlastet und mit viel zu wenig Mitteln ausgestattet. Das Kulturamt und der Gemeinderat stehen vor der unlösbaren Aufgabe, die virulente und künstlerisch sehr rege Szene am Leben zu halten. Kulturschaffende vieler Sparten haben auf die Schieflage der Kulturförderung in den letzten Jahren sehr differenziert aufmerksam gemacht. Auf die Dauer bringt uns das nicht weiter und ist auch wenig befriedigend – die Konsequenz muss also sein: Heidelberg braucht eine Reform seiner Kulturfinanzierung. Es ist die Aufgabe des Heidelberger Gemeinderates, mit einer gezielten Umsteuerung in der Kulturförderung die Vielschichtigkeit von Kulturproduktion und Dezentralität der Kulturorte zu schützen sowie den Erhalt von Freiräumen für künstlerische Entwicklungen zu garantieren. Das Ziel ist ein Fördersystem, das der aktuellen Heidelberger Kulturszene angemessen ist.




Was interessiert dich zum Thema Kultur? Pop oder Klassik? Club oder Oper?


Schick mir deine Fragen und was dich interessiert!





Kreativwirtschaft

Wieso setzt du dich für Zwischennutzung ein?


Zwischennutzungskonzepte können der Verödung der Innenstädte entgegenwirken und für Belebung sorgen. Hierfür braucht es mehr Mut neuen Ideen Raum zu geben. Gerade in Zeiten, wo sich der Einzelhandel aus den Innenstädten zurückzieht, was durch die Corona-Pandemie sogar noch deutlich beschleunigt werden wird, müssen wir konsequent durch Zwischennutzungskonzepte der Verödung unserer Innenstadt entgegenwirken. Mit der Gründung der Zischennutzungsagentur Z ist zwar der erste Schritt gemacht. Hier müssen jedoch schon bald viele weitere Schritte folgen, um Heidelberg belebt und attraktiv zu halten. Das Mittel der Zwischennutzung kann in ein wichtiger Baustein sein diesem Prozess entgegenzuwirken. Allerdings muss Politik und Verwaltung in Sachen Zwischennutzung stärker an einem Strang ziehen und gemeinsam Hürden abbauen.




Was wünscht ihr euch beim Thema Kreativwirtschaft?


welche Fragen brennen euch auf der Seele? Welche Ideen habt ihr? Raus damit!





Sport

Was machst du für Vereine?


Ehrenamt ist die Stütze unsrer Gesellschaft. Deshalb haben wir zur Unterstützung der immer komplexer werdenden Aufgaben von Verinen einen "Vereinskümmrer" zu Verfügung gestellt. Infos dazu gibt es hier




Welche sportlichen Themen habt ihr?


Ich seh's sportlich: Eure Anregungen sind mein Antrieb! Schick mir deine Fragen!





Digitalisierung Verkehr

Was sollte die Strategie beim Thema Verkehr und Digitalisierung sein?


Wir brauchen eine ökologische Verkehrswende, die alle Aspekte der Mobilität denkt und nach einem Gesamtkonzept konsequent umsetzt und Schritt für Schritt abgearbeitet wird.
Städte werden durch den zunehmenden und raumgreifenden Autoverkehr immer unbewohnbarer. Die CO2-Emissionen im Verkehr steigen, obwohl sie dringend sinken müssten. Andere Europäische Städte, wie etwa Kopenhagen, machen es vor, was möglich ist in Sachen Fuß- und Radverkehr, Parkraummanagement, ÖPNV, vernetzte Mobilität, Elektromobilität, integrierte Stadt- und Verkehrsplanung, Mobilitätsmanagement und Mobilität für alle.




Wieso sollte es eine App geben mit der man alle Verkehrsmittel kombinieren kann?


Ob Auto, Fahrrad, per Pedes oder Bahn. Wir brauchen eine universelle App, die unkompliziert die besten Wege zum Ziel aufzeigt. Die Bewohner*innen einer lebenswerten Stadt kommen schon heute gut auch ohne eigenes Auto zu recht. Straßen sind für die Menschen da und nicht nur zum Parken oder Autofahren. Es gibt mehr Platz für Begegnung und Entspannung in der Stadt weil die sicheren und ökologischen Verkehrsmittel ihre unterschiedlichen Vorteile ausspielen und verbinden. Eine Mobilitäts-App zeigt nicht nur den schnellsten Weg zum Ziel, sondern rechnet auch den individuell besten Ticketpreis aus. Leihräder oder E-Roller sorgen schließlich für ein bequemes Ankommen auf den letzten Metern. Künftig sollte es allerdings eine nationale oder sogar global einheitliche Mobilitätsapp geben, um am Ende nicht für jede Stadt eine extra App nutzen zu müssen.




Was interessiert dich besonders zum Thema Digitalisierung im Verkehr?


Schaut doch mal auf meinem BLOG vorbei oder schickt mir eure Fragen per Mail!





Digitalisierung Allgemein

Duch Streaming & Co verbrauchen wir viel zu viel Energie! Wie kann man die Digitalisierung ökologisch gestalten?


Zwei Dinge sind klar: Der Kampf gegen die drohende Klimakatastrophe ist die zentrale politische Herausforderung unserer Zeit. Ohne den Einsatz neuer Technologien und Innovationen ist dieser kaum zu gewinnen. Gleichzeitig benötigen digitale Anwendungen oftmals erhebliche Mengen an Strom und vebraucht damit CO2. Diese beiden Aspekte gilt es in Einklang zu bringen und die Digitalisierung ökologisch zu gestalten. Dazu braucht es neben einem angemessenen CO2-Preis, einen fairen und offenen Wettbewerb als zentrale Voraussetzung für eine gemeinwohlorientierte Gestaltung der Digitalisierung und eine rasche Umsetzung der Energiewende. Wenn die Politik dies vorantreibt und umsetzt, können auch die Produkte der Digitalisierung guten Gewissens genutzt werden. Zu diesem Thema habe ich einen Blogbeitrag geschrieben. Hier kommt ihr zum Beitrag




Du hast eine Frage zum Thema Digitalisierung?


Schau doch mal auf meinem Blog vorbei, oder schicke mir deine Frage per Mail. Ich freue mich über dein Feedback!





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